Nutzungsausfallentschädigung: Ihre Optionen nach einem Unfall

Optionen nach einem Unfall: Wissenswertes über die Nutzungsausfallentschädigung

Sie sind mit dem Auto unterwegs und plötzlich spüren Sie einen Schlag: Ihnen ist jemand in das Auto gefahren. Meistens bleibt es abgesehen vom Schreck nur bei einem Blechschaden, dessen professionelle Instandsetzung aber nicht selten vierstellige Kostendimensionen annimmt.

Abgesehen davon rückt nach einem Unfall auch die Möglichkeit der Nutzungsausfallentschädigung in den Fokus. Welche finanziellen Möglichkeiten Sie unter welchen Bedingungen haben, können Sie in diesem Beitrag beispielorientiert nachlesen. Bei Fragen können Sie sich jederzeit persönlich an den Kfz Gutachter Hamburg S DRIVE wenden.

Inhalt:

  1. Nutzungsausfallentschädigung Voraussetzung
  2. Nutzungswille als zentrales Kriterium
  3. Nutzungsausfallentschädigung Berechnung & Beispiel
  4. Nutzungsausfallentschädigung: Kfz Gutachter
  5. Schwacke Liste bei Nutzungsausfall
  6. Nutzungsausfall und Verdienstausfall bei gewerblicher Nutzung
  7. Nutzungsausfall bei fiktiver Abrechnung
  8. Nutzungsausfallentschädigung bei Totalschaden
  9. Was ist die Wiederbeschaffungsdauer?
  10. Nutzungsausfallentschädigung Dauer
  11. Nutzungsausfallentschädigung trotz Zweitwagen möglich?
  12. Mietwagen oder Nutzungsausfallentschädigung?
  13. Nutzungsausfall bei einem Motorrad
  14. Fazit & Zusammenfassung

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Nutzungsausfallentschädigung Voraussetzung: Ein Blick auf die Grundlagen

Nach einem Verkehrsunfall haben Sie als Geschädigter grundsätzlich Anspruch auf eine Nutzungsausfallentschädigung. Das setzt voraus, dass die Schuldfrage eindeutig geklärt ist, wozu in einigen Fällen erst das Urteil eines Zivilprozesses abzuwarten ist. Die Nutzungsausfallentschädigung ist für die Verluste vorgesehen, die Ihnen durch den Wegfall des Fahrzeugs entstehen, wenn es nicht mehr fahrbar ist bzw. sich fahrbereit zur Reparatur in einer Werkstatt befindet.

Auch Verletzungen oder gewerbliche Einnahmeausfälle können in diesem Kontext eine Rolle spielen, dazu später mehr. Für die Zeit, die Ihr Auto zwecks Reparatur nicht genutzt werden kann, haben Sie als Geschädigter prinzipiell ein Wahlrecht. Sie können einen Mietwagen auf Kosten der gegnerischen Versicherung nutzen oder aber eine Nutzungsausfallentschädigung anstreben. Wer einen Unfall selber verursacht, hat keinen Anspruch auf eine Ausfallentschädigung.

Nutzungswille als zentrales Kriterium

Um eine Nutzungsausfallentschädigung wirksam geltend zu machen, ist der Nutzungswille von entscheidender Bedeutung. Geschädigte müssen nachweisen können, dass Sie den Wagen tatsächlich im Alltag brauchen.

Als alltagstaugliches Beispiel liegt ein klarer Nutzungswille vor, wenn Sie das Auto für den täglichen Weg zur Arbeit unbedingt brauchen. Dieses Szenario wird sich allerdings nicht durchsetzen lassen, wenn Sie mit einer Verletzung im Krankenhaus liegen. Eine plausible Nutzungsmöglichkeit für das betroffene Fahrzeug muss gegeben sein, da Versicherungen sich erfahrungsgemäß sonst querstellen.

In diesem Szenario rückt das Schmerzensgeld als Ersatzleistung in den Fokus der Handlungsoptionen. Eine Alternative läge darin, nachzuweisen, dass Sie Familienmitgliedern eine Nutzung des Fahrzeugs zugesagt haben. In diesem Szenario ließe sich eine Nutzungsausfallentschädigung rechtfertigen.

Abgesehen davon brauchen Sie für die Nutzung einer Ausfallentschädigung auch einen Reparaturnachweis, den Ihnen die erfahrenen Experten Kfz Gutachter in Hamburg von S DRIVE kostenlos erstellen können. Aus diesem Dokument muss hervorgehen, dass das Fahrzeug repariert wurde oder im Falle eines Totalschadens ein neues angeschafft wurde. Mit Blick auf die finanzielle Entschädigung spielt es die größte Rolle, dass der Besitzer das Fahrzeug während des unbestreitbaren Nutzungsausfalls auch tatsächlich gebraucht hätte.

Nutzungsausfallentschädigung Berechnung: Beispiel zur Veranschaulichung

Für die Berechnung der Nutzungsausfallentschädigung wird die so genannte Sanden-Danner Tabelle herangezogen. In dieser Tabelle sind mehr als 40.000 Autos und zahlreiche Motorräder zu finden. Sie wird jedes Jahr in Fachzeitschriften veröffentlicht, auch online ist kostenpflichtig ein Zugriff möglich.

Aus dieser Tabelle geht je nach Alter und Fahrzeugtyp hervor, wie hoch die Ausfallentschädigung sein wird. Zu beachten ist, dass die vorgesehenen Sätze in der Tabelle für Fahrzeuge mit einem Alter von bis zu 5 Jahren gelten.

In Gruppe A liegt der tägliche Nutzwert momentan bei etwa 23 Euro, in Gruppe L sind es bis zu 175 Euro. Für einen Audi A3 TFSI (1 Jahr alt) können Sie für eine Woche mit einer Ausfallentschädigung von rund 300 Euro rechnen. Die Kfz Gutachter von S DRIVE in Hamburg berechnen Ihnen im Schadensfall gerne die konkreten Möglichkeiten für Ihr Fahrzeug, um die Aussagekraft so konkret wie möglich zu halten.

Für Fahrzeuge, die älter als 10 Jahre sind, werden nur noch so genannte Vorhaltekosten berücksichtigt. Diese liegen deutlich unter den Beträgen für die Gruppen A bis F. Fahrzeuge, die älter als 10 Jahre sind, werden in der Bewertung 2 Stufen herabgesetzt. Bei Fahrzeugen zwischen 5 und 10 Jahren wird die nächstniedrigere Stufe gewählt. Für das oben genannte Beispiel lägen die Vorhaltekosten bei knapp 89 Euro.

Allerdings gibt es Urteile des Bundesgerichtshofes (VI ZR 357/03), die eine andere Sprache sprechen: Diesem Urteil zufolge kann die genannte Tabelle auch angewendet werden, wenn das Fahrzeug älter ist und eventuell nicht mehr in der Liste auftaucht.

Es besteht also in der Praxis Raum für Auslegungen, vor allem mit der sachkundigen Unterstützung eines erfahrenen Kfz Gutachters! Sehr alte Fahrzeuge in einem schlechten Zustand haben in der Regel aber nur Anspruch auf Vorhaltekosten.

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Gut zu wissen: Rolle von Kfz Gutachtern in diesem Kontext

Sie sollten wissen, dass die Sanden-Danner-Tabelle den Nachteil mit sich bringt, dass der Zustand des Fahrzeugs nicht gewürdigt wird. Nicht selten kommt es vor, dass ein gepflegtes 12 Jahre altes Auto in einem besseren Zustand als ein abgefahrenes 5 Jahre altes Fahrzeug ist.

In seinem Kfz Gutachten wird ein Fachmann von S DRIVE in Hamburg explizit auf den Zustand des Fahrzeugs eingehen. Kürzungen durch die Versicherung sind so deutlich geringer bzw. kommen nicht vor.

Kfz Gutachter S DRIVE in Hamburg: schnelle Hilfe rund um die Uhr auch am Wochenende!

In allen Szenarien spielt ein erfahrener Kfz Gutachter für Ihre Rechtsansprüche eine zentrale Rolle: Der im Kfz Gutachten angegebene Zeitraum für die Reparatur ist maßgeblich für die Dauer der Nutzungsausfallentschädigung. Zudem ermöglicht ein Gutachten gerade bei älteren Fahrzeugen eine vorteilhaftere Einstufung mit Blick auf die Sanden-Danner oder auch Schwacke Liste zu erwirken.

Sie können sich nach einem Unfall jederzeit rund um die Uhr und auch am Wochenende via Notfall-Hotline an die Kfz Gutachter von S DRIVE in Hamburg wenden, um Ihre Ansprüche von Beginn an konsequent durchzusetzen und alle weiteren Schritte mit professioneller Hilfe zu planen.

Fachanwalt für Verkehrsrecht Michael Kuhagen

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Schwacke Liste bei Nutzungsausfall: kurzer Überblick

Neben der Sanden-Danner Liste wird in der Praxis auch auf die Schwacke Liste zur Bestimmung einer Nutzungsausfallentschädigung zurückgegriffen. In dieser Liste finden sich etwa 38.000 Fahrzeuge, für die in den Gruppe A bis L Nutzungswerte pro Tag angegeben sind.

Sobald das betreffende Modell gefunden ist, lässt sich die potenzielle Höhe der Nutzungsausfallentschädigung berechnen.

Beispiel: Für einen Ford Ka (Leistung 37 kW) sind es in Gruppe A beispielsweise 23 Euro pro Tag. Für einen Mercedes SL 600 in Gruppe L sind 175 Euro pro Tag vorgesehen. Im Mittelfeld bewegt sich Gruppe F. Für den Skoda Octavia sind beispielhaft 50 Euro pro Tag vorgesehen.

Bei der konkreten Ermittlung der Nutzungsausfallentschädigung spielt der Kfz Gutachter von S DRIVE eine wichtige Rolle, da er die Dauer der Reparatur aufgrund seiner Erfahrungen realistisch einschätzen kann.




Nutzungsausfall und Verdienstausfall: Blick auf die gewerbliche Nutzung

Abgesehen von der privaten Nutzung von Fahrzeugen rückt auch eine mögliche gewerbliche Tätigkeit in den Fokus, wie sie bei einem Taxi oder LKW grundsätzlich angenommen werden kann. Dazu hat das Oberlandesgericht Düsseldorf 2017 geurteilt (I-1 U 133/16), dass der Geschädigte den Ertragsentgang konkret berechnen können muss, wenn er eine Nutzungsausfallentschädigung geltend machen will.

Neben dem entgangenen Gewinn durch das beschädigte Fahrzeug kann der Geschädigte auch Vorhaltekosten eines möglichen Reservefahrzeugs oder Miete für ein Ersatzfahrzeug verlangen. Damit es beim Verdienstausfall nicht zu Willkür kommt, werden Unternehmenszahlen als Vergleich herangezogen.

In der Praxis ist es so, dass ein Verdienstausfall für ein Taxi anhand von Tagessätzen aus den letzten drei Monaten vor dem Unfall berechnet wird. Von den erhaltenen Tageswerten werden bei Benzinern 35%, bei Dieselfahrzeugen 30 % pauschal für allgemeine Betriebskosten abgezogen.

Die Berechnung entgangener Gewinne ist eine Herausforderung, für die ein erfahrener Anwalt im Bereich Verkehrsrecht eine große Hilfe sein kann. Auch hier steht das Team von Kfz Gutachter S DRIVE in Hamburg zu Seite. Wir vermitteln Ihnen bei Bedarf gern einen Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Nutzungsausfall bei fiktiver Abrechnung: aktuell keine einheitliche Rechtsprechung

Von einer fiktiven Abrechnung wird gesprochen, wenn nicht der tatsächliche, sondern der potenzielle Schaden geltend gemacht wird.

Es geht im Kern also darum, eine Nutzungsausfallentschädigung geltend zu machen, auch wenn der Schaden nicht repariert wird. Das kann auf der Basis eines Gutachtens oder eines Kostenvoranschlages passieren. Problematisch ist in rechtlicher Hinsicht, dass der eingangs definierte Nutzungswille in diesem Szenario oft nicht klar erkennbar ist.

Ob es sich mit Blick auf die fiktive Abrechnung um eine verlässliche Option handelt, ist eher zweifelhaft. Zwar gibt es Urteile, die diese Praxis zulassen. Ebenso gibt es aber immer wieder Urteile, die einen kritischen Blick auf diese Praxis werfen.

Wer diesen Weg gehen will, muss sich ohnehin an einen erfahrenen Kfz Gutachter wie jene von S DRIVE in Hamburg wenden. Denn aus den positiven Urteilen des Bundesgerichtshofes geht klar hervor, dass eine fiktive Abrechnung auf Gutachterbasis möglich ist. Jedoch nur für die im Gutachten genannte Dauer der Reparatur.

Nutzungsausfallentschädigung bei Totalschaden: Das ist zu beachten

Bei einem Totalschaden stellt sich nicht mehr die Frage, ob das Fahrzeug noch benutzt werden kann. Eine Nutzungsausfallentschädigung sollte sich daher in den meisten Fällen durchsetzen lassen, wenn ein fahrbarer Ersatz zwingend notwendig ist. Immer dann, wenn ein Totalschaden vorliegt, sollte ein professionelles Kfz Gutachten erstellt werden, um die eigenen finanziellen Ansprüche zu untermauern.

In seinem Gutachten wird der Kfz Gutachter von S DRIVE angeben, wie lange es in dieser Region typischerweise dauert, um ein vergleichbares Fahrzeug wiederzubeschaffen. Die genannte Anzahl an Tagen bildet dann die kalkulatorische Grundlage für die Bestimmung der Nutzungsaufwandentschädigung. Im Einzelfall lassen sich unter Berücksichtigung der individuellen Begleitumstände ggf. auch mehr Tage für die Wiederbeschaffung rechtfertigen.

Was ist unter Wiederbeschaffungsdauer zu verstehen?

Unter der Wiederbeschaffungsdauer ist die Zeitspanne in Kalendertagen zu verstehen, die für die Anschaffung eines vergleichbaren Fahrzeugs benötigt wird. Sofern es sich um ein gängiges Gebrauchtfahrzeug handelt, ist eine Wiederbeschaffungsdauer von etwa 10 bis 14 Tagen als üblich anzusehen.

Nutzungsausfallentschädigung Dauer - Diese Faktoren spielen eine Rolle:

Sie fragen sich angesichts der Beispiele nun bestimmt, wie es um die maximale Dauer der Nutzungsausfallentschädigung bestellt ist? Maßgebend ist in der Praxis die durch den Kfz Gutachter angegebene Dauer für die Reparatur. Dieser Zeitraum kann aber durchaus länger ausfallen, denn nur selten wird das Gutachten direkt am Tag des Unfalls erstellt.

Das Kfz Sachverständigenbüro S DRIVE hingegen fertigt das Unfallgutachten noch am Unfalltag an!

Dennoch sollten Sie mögliche Wartezeiten berücksichtigen. Im Regelfall ist mit einer maximalen Dauer von 14 Tagen für die Nutzungsausfallentschädigung bei einem Totalschaden zu rechnen. Bei einem Reparaturschaden sind es erfahrungsgemäß 1 bis 7 Tage.

Bei einem Totalschaden kann die Dauer aus den oben genannten Gründen auch deutlich länger ausfallen. Wohlgemerkt: Hierbei handelt es sich um übliche Zeitspannen, die nicht in Stein gemeißelt sind. Individuelle Umstände können durchaus eine längere Dauer rechtfertigen.

Die folgenden Faktoren sind bei der Bestimmung zu berücksichtigen:

  • Dauer, bis das Kfz Gutachten nach dem Unfall vorliegt
  • Überlegungsfrist (1 bis 3 Tage gelten als angemessen)
  • durch den Sachverständigen angesetzte Wiederbeschaffungsdauer
    (in der Regel etwa 14 Tage oder in Einzelfällen länger)

Nutzungsausfallentschädigung trotz Zweitwagen möglich?

Ja, das ist natürlich möglich und kein Widerspruch in sich! Ist ein Zweitwagen vorhanden, so verweisen nicht wenige Versicherungen darauf, dass dieser als Ersatz dienen könnte. Eine Nutzungsausfallentschädigung wäre dann entbehrlich.

Wenn dieser Zweitwagen aber ständig anderweitig benutzt wird, besteht der Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung zweifelsohne, die gegnerische Versicherung hätte keine Argumentationsgrundlage mehr. Kann der Geschädigte nachweisen, dass der Zweitwagen anderweitig gebraucht wird, dürfte es keine Einschränkungen geben.

Was lohnt sich mehr: Mietwagen oder Nutzungsausfallentschädigung?

Bei nicht wenigen Unfällen ist die Schuld nicht vollständig geklärt. In diesem Szenario ist es empfehlenswert, auf eine Nutzungsausfallentschädigung zu setzen und keinen Mietwagen in Anspruch zu nehmen.

Sollte später ein Gericht beiden Parteien eine Mitschuld geben, hätten Sie unter Umständen einen Teil der Kosten für den Mietwagen selber zu tragen. Eine aktive Zahlung würde in diesem Szenario drohen. Wer sich für die Nutzungsausfallentschädigung entscheidet, geht ein geringeres Risiko ein.

Für den Fall, dass eine Mitschuld festgestellt wird, wird die Entschädigung gekürzt, was finanziell attraktiver ist. In vielen Fällen werden Geschädigte aber auf einen Mietwagen angewiesen sein, damit sie am Tag nach dem Unfall bis zur Wiederherstellung des Fahrzeugs zur Arbeit kommen.

Sie sollten daher möglichst darauf pochen, dass die Polizei die Schuldfrage in ihrem Unfallbogen klärt.

Nutzungsausfall bei einem Motorrad

Grundsätzlich ist es auch möglich, eine Nutzungsausfallentschädigung für ein Motorrad geltend zu machen. In der Sanden-Danner Liste können Sie sich einen zahlenmäßigen Überblick über die mögliche Höhe je nach Modell verschaffen.

Beispiel: Für Gruppe 1 (Mofa etc. bis 50 cm) sind bis 10 Euro pro Tag vorgesehen. In Gruppe 9 (Motorräder mit mehr als 72 kW) können Sie mit 65 Euro pro Tag rechnen. Wie bei PKW ist auch für diesen Fahrzeugtypen eine klare Nutzungsabsicht Voraussetzung, um eine Nutzungsausfallentschädigung geltend zu machen.

Wer nur als Hobby mit dem Motorrad fährt, wird also unter Umständen leer ausgehen.

Fazit zur Nutzungsausfallentschädigung:

Nach einem Unfall, dessen Schuld Sie nicht zu verantworten haben, können Sie eine Nutzungsausfallentschädigung unter den skizzierten Bedingungen geltend machen. Dies gilt auch im gewerblichen Bereich mit Blick auf einen möglichen Verdienstausfall durch ein beschädigtes Taxi oder einen LKW.

Wichtig ist, dass ein Nutzungswille erkennbar ist, wobei auch eine fiktive Abrechnung grundsätzlich eine Option ist. Daneben steht Ihnen die Möglichkeit offen, einen Mietwagen zu nutzen. Hierzu sollte aber die Schuldfrage eindeutig geklärt werden, damit Sie nicht auf Kosten sitzen bleiben.

Das Kfz Sachverständigenbüro S DRIVE in Hamburg hilft Ihnen ganz in diesem Sinne mit ganzheitlicher Serviceorientierung dabei, Ihre finanziellen Ansprüche in maximaler Höhe konsequent durchzusetzen. Nehmen Sie jederzeit Kontakt mit uns auf!

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